It`s time of the VIENNA GALLERY WEEKEND: Starting tomorrow May 3-5, 2013) you shouldn`t miss the occasion to see contemporary art all over the city and in Vienna`s most fancy galleries – for free! In case you don`t know where to go, I´ve assembled some favourites of this three-day event! More after the click.

EVENTS:

PANEL: Kulturstandort – Mechanismen und Methoden
Teilnehmer: Nicolaus Schafhausen – Kunsthalle Wien, Bettina Steinbrügge, Kuratorin – Belvedere Wien, Marko Lulic, Künstler
Moderation: Isolde Charim, Philosophin und freie Publizistin
May 4, 2013, 11 a.m.
Kunsthalle Wien, Karlsplatz
CONVERSATION:
Jan Tabor (architectural theorist and cultural publicist) and his guest speak about aesthetics as a revolte
May 4 2013, 1 p.m.
Christine König Galerie

 

EXHIBITIONS:

Engholm Galerie
Hendrik Krawen – Dominik Louda – Billie Meskens – Bernd Trasberger
STÄDTEBAULICHE PROSA

“The groupshow “Städtebauliche Prosa“ borrows its title from the corresponding book written by Roland Rainer in which he tries to describe the “human and earthly” aspects of different cities. In the exhibition the text is placed among other books that broach the issue of modern architecture and complements those.

Gabriele Senn Galerie
Marko Lulić
Psychogeography

Galerie Frey
Christoph Schwarz
KROCHACARRALDO / RHODOPIA / DER SENDER SCHLÄFT

“In Der Sender schläft (2013, AUT, 26 min.) können wir Schwarz dabei verfolgen, wie er für den Kulturkanal ORF III ein “Fernsehkunstwerk” entwickelt – und dazu seinen Lebensmittelpunkt in eine Atelierwohnung im ORF Zentrum auf den Küniglberg verlegt. Der eigene Anspruch an die politische Signifikanz einer Arbeit für das Massenmedium Fernsehen steht im krassen Widerspruch zu Schwarz’ künstlerischem Output – und endet in einer flotten Komödie über die eigene Käuflichkeit. “Der Sender schläft” wurde im März als erster Beitrag der Reihe “ORF III Artist-in-Residence” auf ORF III ausgestrahlt.”

Galerie Martin Janda
Rirkrit Tiravanija & Július Koller
U.F.O. – NAUT JK (Július Koller) orchestrated by Rirkrit Tiravanija

“„It is not what you see that is important but what takes place between people.“ (Tiravanija) Die Entwicklung von sozialen Situationen, die Einladung zu Interaktion und Teilnahme an die Ausstellungsbesucher, sowie die damit einhergehende Frage nach der Autorschaft sind grundlegend für das Werk Tiravanijas, der Anfang der 1990er Jahre mit seinen Koch-Interventionen einem breiteren Publikum bekannt wurde und seitdem zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation zählt. Mit der Verlagerung alltäglicher Handlungen wie denen des gemeinsamen Kochens, Essens oder Kommunizierens in den Ausstellungsraum schafft er Mikro-Utopien, die Überlegungen zu Themen wie Produktion und Konsumation oder zur Definition institutioneller Strukturen und deren Grenzen ermöglichen. Den Werken Rirkrit Tiravanijas werden in der Ausstellung ausgewählte Arbeiten von Július Koller gegenübergestellt.”

Galerie Meyer Kainer
Rachel Harrison
Villeperdue

“Was würde ein Archäologe oder jemand wie sagen wir Lara Croft in einem zukünftigen Computerspiel oder Actionfilm über Rachel Harrisons Zusammenstellung obskurer zivilisatorischer Objekte denken, wenn er in zweitausend Jahren eine Ausstellung der amerikanischen Künstlerin ausgraben würde. Bekleidung, Lebensmittel, Werkzeuge, Behältnisse unterschiedlicher Art oder die Darstellung dieser Dinge kämen da zutage. Aber fügten sie sich auch zu einer schlüssigen Narration?”

NEXT DOOR Galerie Michaela Stock
ALEXANDER VISCIO
Occupy A.I.R.

“Occupy A.I.R. 2012 war der Versuch das Wort „Occupy“ innerhalb eines physischen Kontexts zu aktualisieren, welches der Öffentlichkeit einen Rahmen liefern sollte für Aktionen, die klare Formen und Effekte herbeiführen sollten. In Tuzla wurde das Wort „Occupy“ zum ersten Mal in einer Dimension konzipiert und konstruiert, dass bis zu 180 Einwohner der Stadt darin Platz fanden es zu besetzen. Der Raum wurde so zu einer Plattform für Aktionen verwandelt, welche einerseits dem Schmerz und der Trauer über die im Krieg Verstorbenen Platz bot und andererseits eine Freudendeklaration der Überlebenden innerhalb von „Occupy“ darstellte.”

Knoll Galerie Wien
Alexander Brener & Barbara Schurz
Claim against Fame

“Claim against Fame” widmet sich scheinbar gescheiterten Existenzen, die keinen Platz innerhalb der von Konformitätsstrukturen dominierten Gesellschaft finden. Die Protagonistinnen des Buches sind Austragungsort von Ausschliessungs- und Machtstrategien, wie sie Brener&Schurz bezogen auf den Kunstbetrieb, aber auch auf die vorherrschenden Werte und Moralvorstellungen innerhalb einer Gesellschaft kritisieren. Konfrontiert mit den dubiosen Systemimmanenzen einer Gemeinschaft, bleiben die Figuren ihren fiktiven oder realen Trieben treu, die Brener&Schurz einmal mehr mit unverhohlener Explizität aufs Blatt bringen.”

 

White8 gallery
Dragan Zdravkovic
Metaphysical Pop Art, An Option on Contemporary Art

“I am constantly trying to portray the places in which time loses its strength and energy, heart ‘decelerates’ and its rate decreases, the places of melodic silence and eternal play. These are nonverbal notes of space within which we all may encounter and truly recognize ourselves. I mostly use the objects found in my surroundings, taken from the world of advertising and mass media and incorporate them into my paintings.”

-All quotes: Press release